VFB Stuttgart – Wie alles begann

VFB Stuttgart | Neckarstadion 2011

VFB Stuttgart | von Markus Unger from Vienna, Austria (2011-10-29_VfB-Stuttgart4Uploaded by Kafuffle) [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Der offizielle Name des VfB Stuttgart ist Verein für Bewegungsspiele Stuttgart 1893 e. V. Gegründet wurde er bereits Ende des 19. Jahrhunderts, genauer 1893. Der damalige Rugby-Fußball, der englischen Ursprungs war, lässt sich mit dem heutigen nicht vergleichen. Bereits 1865 trafen sich englische Internatsschüler zum wöchentlichen Rugby-Fußball in Cannstadt. Das Fußballfieber steckte auch deutsche Schüler an, sehr zum Ärger der Anwohner der damaligen Fußballwiese. Als offizieller Gründungstag des Vereins gilt der 9. September 1893, als sich im Gasthaus Zum Becher die 20 Gründungsmitglieder trafen.

Vielleicht basiert die Erfolgsgeschichte des Vereins auch auf Philipp Heineken, der damals Sportler und Autor von Sportbüchern war und zum stuttgarter Verein wechselte. Später wurde er bekannt als Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bunds und Funktionär im Reichsausschuss, als es um die Vorbereitungen zu den olympischen Spielen ging. Bei einer Fußballgeschichte wie dieser, geben sich zahlreiche mehr oder weniger Erfolg versprechende Trainer die Klinke in die Hand. Um nur einige zu nennen: Ted Hanney (1924 – 1927), Emil Fritz, Fritz Teufel, Franz Seybold, Jürgen Sundermann, Christoph Daum, Joachim „Jogi“ Löw, Felix Magath, Giovanni Trapattoni, Armin Veh, Huub Stevens und derzeit Hannes Wolf.

Rot-Weiß ist die Erfolgsgeschichte

Das spiegelt sich auch in den Mannschafttrikots wider. Bei Heimspielen trägt man Weiß mit roten Rändern und Bruststreifen, bei Auswärtsspielen Rot mit weißen Applikationen. So erspielte sich die Elf Rang 4 in der Ewigen Tabelle.

Als „hippstes“ Maskottchen, das selbstverständlich Rot-Weiß trägt, wird der Stuttgarter Bär bezeichnet. Es heißt Fritzle und hat ein grünes Fell. Mögen Bären auch tapsig und unbeholfen wirken, niemand möchte einem echten begegnen. Ihre Schnelligkeit, Stärke und Geschicklichkeit hat schon so manches Lebewesen das Leben gekostet. Verhält es sich so auch bei Fritzle? Natürlich raubt er niemandem das Leben, viel eher bringt er die Fans und Spieler zum Lachen. Doch wird er unterschätzt?

Fritzles Heimat

Ganz modern Mercedes-Benz Arena heißt Fritzles Zuhause. Das Stadion hatte im Laufe der Jahre schon viele Namen: 1933 – 1945 Adolf-Hitler-Kampfbahn, 1945 – 1949 Century Stadion/Kampfbahn, 1949 – 1993 Neckarstadion und 1993 – 2008 Gottlieb-Daimler-Stadion. Doch was sind Namen? Allein Fakten zählen. Ganze 60.449 Zuschauer können gespannt die Fußball-Austragungen verfolgen, davon 49.224 sitzenderweise und 11.225 stehenderweise. Nicht alle Plätze sind abgedeckt, jedoch größtenteils. Mit 284 Flutlichtscheinwerfern mit je 1800 Watt Leistung wird auch bei Dunkelheit sichtbar, zu was die Spieler fähig sind. Zwei große Anzeigetafeln von je 123 qm in den Kurven ermöglichen auch entfernt sitzenden Zuschauern die Nachverfolgung des Geschehens. Eine Rasenheizung sorgt für freie Spielfläche.

Doch auch für andere Veranstaltungen wird das Stadion genutzt. So fanden beispielsweise schon Konzerte bekannter Künstler wie den Rolling Stones, Herbert Grönemeyer, Bon Jovi, Robbie Williams und Helene Fischer statt.

Die Rot-Weiß-Träger

Zahlreiche Spieler sorgen für den Erfolg ihres Vereins, sofern gute Entscheidungen getroffen werden. Jeder Spieler hat seine ganz eigenen Talente, die er dem Verein zugutekommen lässt. Doch Platz 5 in der Ewigen Tabelle der Bundesliga zeugen von richtigen Entscheidungen. Einige mehr oder wenige bekannte Spielernamen sind Philipp Heineken, Gilbert Gress, Helmut Roleder, Ottmar Hitzfeld, Dieter Hoeneß, Joachim Löw, Timo Baumgartl und zahlreiche mehr.

 

VFB Stuttgart – Bundesliga – Video

 

 

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