Hertha BSC – Die Alte Dame

Hertha BSC | Berlin - Olympiastadion2

Hertha BSC | By Taxiarchos228 (Own work) [FAL], via Wikimedia Commons

Der Verein Hertha BSC hat seinen Sitz in Berlin, dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Gegründet wurde er am 25. Juli 1892 und einer der ältesten deutschen Fußballclubs, der ausschließlich auch dem Fußball vorbehalten war. In späteren Jahren erweiterten Futsal, Boxen, Kegeln und Tischtennis das Portfolio. Hertha BSC war Gründungsmitglied des DFB und der Fußball-Bundesliga.

Bei seiner Gründung 1892 wurde der Verein als Berliner Fußball Club Hertha 1892, kurz BFC Hertha 92 aus der Taufe gehoben. Die Gründungsidee kam von den Brüderpaaren Fritz und Max Lindner sowie Otto und Willi Lorenz. Die Spiele waren zunächst amateurhaft, doch erste nennenswerte Erfolge stellten sich ab 1901 ein. Im dritten Reich dezimierte sich die Mannschaft aufgrund des jüdischen Ursprungs zahlreicher Spieler.

Als 1945 von den Alliierten alle deutschen Vereine aufgelöst wurde, blieb es lange ruhig um den Berliner Fußball. Doch ab dem 1. August 1949 durfte Hertha BSC wieder unter dem bekannten Namen spielen. Doch ein geordneter Spielbetrieb war aufgrund der Kriegsverluste noch lange Zeit nicht möglich. Ab der Saison 1950/1951 ging es bergauf unter dem damaligen Trainer Helmut Schön, dem viele im Laufe der Jahre folgten. Es begann mit Richard Kohn 1923. Aber auch Willi Knesebeck, Fiffi Kronsbein, Hans Eder, Peter Neururer, Huub Stevens, Otto Rehhagel sind bekannte Trainernamen. Derzeit trainiert Pál Dárdai die Berliner Elf.

Hertha BSC – Untypische Vereinsfarben

Aus der Reihe schlagen die Berliner bei den Vereinsfarben Blau-Weiß. Doch diese spiegeln sich auch in den Trikots wider. Bei Heimspielen wird in leuchtendem Blau-Weiß mit roten Kragen- und Ärmelrändern sowie blauer Hose der Sieg angestrebt, bei Auswärtsspielen wird es farblich etwas gedeckter. Die Spieler tragen dunkles Blau, das lediglich durch weiße Ränder an den Ärmeln unterbrochen wird. Auch Herthinho, das Berliner Maskottchen der Mannschaft, trägt frisches Blau-Weiß. Der 2,35 m große Bär übersiedelte 1999 von Brasilien an die Spree und muss bei allen Spielen zugegen sein. Doch vor seinen 128 kg Gewicht sollte man sich in Acht nehmen. Manchmal trägt er die Kapitänsbinde der Fußballelf.

Immer Olympia bei Hertha BSC

Das Berliner Olympia-Stadion dient der Mannschaft des Hertha BSC als Heimat. Ganze 74.649 Zuschauer können hier den Verlauf der Spiele erfolgen. Alle Plätze sind Sitzplätze und durch ein Dach vor feuchten Wettereinflüssen geschützt. Doch die regen Berliner planen ein eigenes Stadion. Im Gespräch sind drei mögliche Standorte: Oranienburg (am Autobahnkreuz nahe Velten), Dreilinden (neben dem Avus-Zubringer „Europarc“) und Ludwigsfelde (freies Land hinter der Stadtgrenze). Die Entscheidung für den endgültigen Standort ist noch lange nicht gefallen. Schließlich muss vieles berücksichtigt werden, wie z. B. die verkehrstechnische Anbindung.

Die Erfolgsbringer

Auch der Berliner Fußballverein Hertha BSC kann sich mit erfolgreichen Namen schmücken. Zu ihnen zählen Hans Eder, Otto Rehhagel, Volkmar Groß, Wolfgang Sidka, Erich Beer, Lorenz Horr, Holger Brück, Michael Sziedat, Horst Ehrmantraut, Gábor Király, Eyjölfur Sverisson, Timo Ochs und zahlreiche mehr. Sie alle und auch die derzeitige Mannschaft sorgten und sorgen für einen guten Platz in der Ewigen Tabelle der Bundesliga (derzeit Rang 12). Ihrem Talent, ihrer Schnelligkeit und Weitsicht ist es zu verdanken, dass die Alte Dame so weit gekommen ist.

 

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