FC Bayern München – warum der Verein so erfolgreich wurde

FC Bayern München - Bundesliga | Panorámica Allianz-Arena, Múnich, Alemania2

FC Bayern München – Bundesliga | Diego Delso [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Die Erfolgsgeschichte des FC Bayern München nahm ihren Anfang am 27. Februar 1900 und ist seitdem geprägt von klangvollen Namen. Begonnen hat alles mit rebellischen elf jungen Männern, die sich schließlich vom Männer-Turn-Verein abspalteten. Denn dieser hatte nur ein müdes, amüsiertes Lächeln für diesen neumodischen englischen Sport übrig. Platzprobleme und wirtschaftliche Gründe waren der Anlass für den Anschluss an den gut situierten MSC. Doch die jungen Wilden bestanden auf ihre Selbstständigkeit.

Bereits 1910 gewann das Team mit seinem ersten Nationalspieler Max Gaberl Gablonsky als professionelle Mannschaft mit 3:0 gegen Belgien. 1920 zählte der FC Bayern München bereits 700 Mitglieder (heute, 2016, sind es 330.557) und war damit der größte Fußballverein Münchens. 1932 holte die Elf den ersten nationalen Titel. Dieser große Erfolg war den damaligen Stars der Mannschaft zuzuschreiben: den Torschützen Rohr und Krumm, den Spielern Heidkamp und Breindl und der als Little Dombl bekannte Österreicher Richard Kohn, Trainer, Masseur, Organisator und Geschäftsführer in einem.

Bis Ende des zweiten Weltkrieges war der Verein als Judenclub verpönt und daher nicht förderungswürdig. Nach der NS-Zeit musste sich der Verein neu formieren und im Juli 1947 kehrte Kurt Landauer als Vereinspräsident aus seinem Exil in der Schweiz zurück. Seitdem führte der Erfolgsweg steil nach oben. Sätze wie Auf dem Weg zum europäischen Thron gehörten bald zum Zeitungsrepertoire. Zahlreiche nationale und internationale Siege konnten seitdem gefeiert werden. Ganze elfmal schaffte das Fußballteam den Double und einmal sogar den Triple. Doch diese Erfolge wurden nur möglich durch Trainer, die den Durchblick behielten. Die bekanntesten sind Udo Lattek, Jupp Heynckes, Franz Beckenbauer, Giovanni Trapattoni, Otto Rehhagel, Ottmar Hitzfeld, Louis van Gaal und derzeit Carlo Ancelotti. Der allererste Trainer hieß übrigens Dr. Willem Hesselink.

Das FC Bayern München Maskottchen …

… ist Berni, der Münchner Bär. Sein Geburtsdatum ist der 1. Mai 2004, er ist 2 m groß und wiegt 99 kg. Seine Nationalität ist, wie kann es anders sein, bayrisch. Sein Motto (und das des Vereins): Mia san Mia!

Die Heimat und was dazugehört

Was sicher nur Wenige wissen ist, dass dem FC Bayer München noch viele andere Sportarten wie Schach, Basketball, Frauenfußball, Eishockey und Handball zugehörig sind. Sie alle haben ihre Heimat in der Allianz Arena, die bei nationalen Spielen bis zu 75.000 Zuschauern Platz bietet. Es ist im alleinigen Besitz des FC Bayern München. Die Vereinsfarben Rot-Weiß haben ihren Ursprung in der Zugehörigkeit zum MSC (Münchener Sport-Club) in den Anfangsjahren. Die Voraussetzung für den Beitritt damals war die Übernahme der Vereinsfarben des MSC (rote Hose, weißes Hemd).

Die Erfolgsgaranten

Fußball ist ein Mannschaftssport, doch immer wieder ragen Persönlichkeiten heraus, die ihm besonderes Flair verleihen. Ihre Namen vergisst sicher niemand: Franz Beckenbauer, Sepp Maier, Klaus Augenthaler, Gerd Müller, Paul Breitner, Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge, Lothar Matthäus, Andreas Brehme, Stefan Effenberg, Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Mats Hummels, Franck Ribéry, Thomas Müller, Holger Badstuber, Jérôme Boateng, Manuel Neuer, Robert Lewandowski. Sie alle und Hunderte weitere Spieler und Trainer sind die eigentlichen Stars des Vereins.

 

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