Warum Freundschaftsspiele für die Nationalelf wichtig sind

Freundschaftsspiele der Nationalelf: Die letzte Fußball EM fand vom 10. Juni bis zum 10. Juli 2016 in Frankreich statt. Die Qualifikationen für die Teilnahme liefen bereits seit September 2014 und waren im November 2015 abgeschlossen. Am 12. Dezember 2015 hat in Paris im Palais des congrès de Paris die Auslosung für die sechs Gruppen statt gefunden. Als Gastgeber war in Gruppe A als Gastgeber Frankreich bereits gesetzt. Die deutsche Nationalelf konnte auch an der Fußball EM 2016 in Frankreich teilnehmen, da es bei den bisherigen Qualifikationsspielen recht gut gelaufen ist. Etwas anderes erwartet man auch nicht vom Fußball Weltmeister 2014!

Sollte der Gegner der Nationalelf schwächer sein?

Nach der Auslosung am 12. Dezember 2015 dauert es dann noch gut sieben Monate bis es bei der Fußball EM dann wieder zur Sache und um den Titel geht. Titelverteidiger wird dann Spanien sein. Als gute Vorbereitung auf die Fußball EM werden sicherlich auch wieder einige Spiele von der deutschen Nationalelf zu bewältigen sein, bei denen es eigentlich um nichts geht. Auch wenn viele Aktive und auch Außenstehende und auch Fans denken, dass man derartige Freundschaftspiele gar nicht benötigt. Das sehen die meisten Verantwortlichen gerade diese Aufeinandertreffen als sehr gute Vorbereitung auf eine Fußball EM oder Fußball WM an. Derartige Spiele werden natürlich nicht unbedingt gegen den vielleicht künftigen Gegner ausgeführt, sondern gegen ein Land, das es vielleicht nicht geschafft hat in die Endrunde zu kommen. Also die Qualifikation gerade nicht geschafft hat und nicht gegen einen weitaus schwächeren Gegner. Es geht hier schließlich um die Vorbereitung.

Freundschaftsspiele der Nationalelf | FIFA WC-qualification 2014 - Austria vs. Germany 2012-09-11 (04)

Freundschaftsspiele der Nationalelf | von Steindy (Diskussion) 00:33, 12 September 2012 (UTC) (Eigenes Werk) [GFDL oder CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Vorteile für alle Seiten

Für beide Seiten ist dieses Spiel dann ein Gewinn: Für die deutsche Nationalelf in der Hinsicht, dass sie einen vermeintlich schwächeren Gegner vor sich hat. Da der aber vielleicht doch ernst zu nehmen ist, weil diese Mannschaft nur knapp an der Qualifikation gescheitert war. Das heißt für die Nationalelf, dass dieser Gegner tatsächlich nicht zu unterschätzen ist. Denn letztlich kommt es auf die Stärke der Mannschaft in der Qualifikationsgruppe an, ob eine Mannschaft nur auf den 2. oder doch dem 3. Gruppenplatz landet. Natürlich wird immer darauf geachtet, dass gerade derartige Spiele gegen eine ernstzunehmende Konkurrenz ausgetragen werden. Dies ist für die Vorbereitung auf die Fußball EM besonders wichtig. Denn so kommen die Spieler nicht dazu auf dem Spielfeld einfach nur „in der Luft herum zusehen“, weil die Gegner offenbar eh nicht ernst genommen werden müssen.

Gute Vorbereitung für die Spieler der Nationalelf

Von der Trainerseite aus sieht man diese Spiele aus dem Grund als nützlich an, weil so auch ausgelotet werden kann, auf welcher Position welcher Spieler am besten wohl einzusetzen ist. Schließlich spielt und trainiert die Nationalmannschaft nicht jeden Tag miteinander. Und viele der Team-Mitglieder sind nicht nur ausgesprochen gute Verteidiger, sondern zeigen auch im Sturm was in ihnen steckt. Dass die Spieler vor dem großen Sportevent geschont werden, ist ebenso unproduktiv. Denn wer nicht in Bewegung bleibt und gefordert wird bei einem Spiel, sondern nur trainiert, der verliert ganz schnell seine „Aggressivität“, also seinen Trieb im richtigen und wichtigen Spiel auch nach vorne zu preschen bzw. den Gegner vor dem Tor in Schach zu halten bei der Verteidigung. Das Risiko, dass sich Spieler während der Freundschaftspiele verletzten, ist natürlich immer gegeben.

 

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